Schön, dass Sie diese Seite gefunden haben. Dies ist eine private Initiative und soll Sie registrierungs- und kostenfrei bei der Entscheidung
helfen, ob Wohneigentum für Sie (aus finanzieller Sicht) das richtige ist. Geben Sie dazu in den nächsten Feldern für Sie möglichst sinnvolle Werte
ein und drücken Sie dann auf "Berechnen". Eine Erläuterung der dann auftauchenden Zahlen finden Sie weiter unten in dieser Seite. Es erfolgt keine
irgendwie geartete zentrale Speicherung oder Auswertung der von Ihnen eingegebenen Daten.
Eingaben
Mieten
Kaufen
Eigentumswert
Erläuterung
Spalte 1 zeigt den Monat der Rechnung. Die Rechnung endet, wenn der Kredit für den Eigentumskauf abgezahlt ist.
Spalte 2 stellt das Szenario des Mieters nach. Im 1. Monat wird das Startkapital auf ein Festgeldkonto geschaufelt.
Im 2. Monat wird das Geld des Vormonats verzinst, Miete geht ab und was sonst für die Tilgung aufgewendet wird, geht als
Plus auf das Konto. Im 3. Monat passiert das gleiche wieder mit dem Vormonat und immer so weiter.
Spalte 3 zeigt das Szenario des Häuschlebauers. Im 1. Monat ist das Startkapital dahin und wir mussten ein Kredit aufnehmen, um das Haus zu kaufen.
Im 2. Monat wird die Kreditsumme des Vormonats verzinst, es wird getilgt und Rücklagen werden abgezogen.
Im 3. Monat passiert das gleiche wieder mit dem Vormonat und immer so weiter.
Spalte 4 zeigt die relative Wertentwicklung des Eigentums aufgrund der Inflationsrate. Anstatt alles Geld und
Schulden in der Rechnung zu entwerten wird einfach der einzige Sachwert der Rechnung aufgewertet.
Das ist möglich, da wir nur den Vergleich zwischen Kaufen und Mieten anstellen, absolute Zahlen sind nicht so wichtig.
Auswertung
In Spalte 3 steht am Anfang ein dickes Minus (der Kredit) das langsam kleiner wird und irgendwann in ein Plus
umschlägt. Ab hier braucht nicht mehr die Formel weiter berechnet zu werden, hier ist der Kredit abgezahlt und
das Eigentum gehört Ihnen. Die Zahl der Zeilen die das braucht ist dann die Laufzeit des Kredits in Monaten.
In dieser letzten Zeile kann man in Spalte 4 sehen, wieviel das Haus jetzt Wert ist - wir haben ja angenommen,
dass die Infaltion das Geld in Ruhe lässt aber Sachwerte aufwertet. Ausserdem zeigt Spalte 2 was sich inzwischen
angespart hat, wenn man nicht gekauft, sondern gemietet hätte.
Die Differenz zwischen Spalte 2 und 4 ist die Bilanz um die es hier geht. Ist sie positiv, dann kannst man
vom Angesparten das Eigentum sozusagen aus der Portokasse kaufen und hat sogar nochwas übrig.
Ist sie negativ, dann war das Häuschlebauen finanziell sinnvoller.
Schwachpunkte der Rechnung
Unter Umständen lassen sich Baukredite mit Sondertilgung vereinbaren, dann kann man das Hausbauszenario nicht
mehr so einfach abschätzen. Hier ist das Mieterszenario klar im Vorteil, weil man ja jederzeit praktisch alles
was man übrig hat verzinsen kann. Dazu braucht man keinen passenden Vertrag.
Baukredite aus Bausparverträgen sind nur deshalb so billig, weil man jahrelang der Bausparkasse bei der
Kapitalanhäufung al la Spalte 2 geholfen hat. Das sollte man dann auch berücksichtigen.
Die Wertentwicklung des Hauses kann GANZ GANZ anders verlaufen. Hier wird angenommen, dass sich der nominelle Wert des
Hauses nicht ändert (das mit der Inflation war ja nur ein Trick, damit die Geld und Schuldenentwertung die
Rechnung nicht verkompliziert). Gegenwärtig gehe ich davon aus, dass Imobilien aufgrund der rückläufigen
Bevölkerungszahlen eher an Wert verlieren werden. Dagegen spricht, dass im Moment (aufgrund der hohen "erfahrenen" Inflation)
eine Flucht in Sachwerte stattfindet. Aber jeder muss das individuell für sich entscheiden.
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